VITA

Ihre Faszination für Wildtiere hat Julia Eckler schon zur Vorschulzeit zum Zeichnen bewegt.

Im Alter von 12 Jahren sammelte sie ihre ersten Erfahrungen mit Acrylfarben.

In den Folgejahren und während ihrer Zeit auf der Fachoberschule für Gestaltung in München (Kunst-FOS) experimentierte sie mit verschiedenen Techniken; darunter Aquarell, Kohle, Rötel, Tusche, sowie Skulpturen aus Modelliermasse, Holz und Speckstein.

Als sie 2006 bei einem Aufenthalt in New Mexico dem Künstler und Mallehrer Jim Cox begegnete, lernte sie die Ölmalerei kennen, die sie wie keine andere Technik begeisterte.

Diese Technik und die Eindrücke, die sie auf ihren Reisen durch den Süden der USA sammelte, ließen viele neue  Bilder entstehen. Zusätzliche Inspirationen gewinnt sie aus ihren Träumen, Erlebnissen und ihrer Phantasie.

„Wenn ich ein Bild beginne, ist es selten schon bis zum Ende gedacht. Lieber lasse ich das Bild sich selbst entwickeln. So entstehen immer wieder neue Überraschungen.“ sagt Julia Eckler über ihre Werke.

Die Tatsache, dass sie nicht nur in der Kunst sondern auch bei der Entwicklung von Datenbanken erfolgreich ist, macht sie zu einer interessanten Persönlichkeit.

 

"Sich auf Julia Ecklers Werke einzulassen heißt in hohem Maße, sich mit Vergnügen Fallen zu widmen, die sich in ihren Bildern auftun, und die Ein-Bildungen zu realisieren, aufgrund derer wir Realität konstruieren. Die Realität ist die Problematik des „alltäglichen“ menschlichen Seins.

Die Faszination, die Tiere auf sie ausüben inspiriert sie dazu, diese damit zu konfrontieren.

Mehrere Aufenthalte in New Mexiko brachten ihr die dortige Fauna näher und einige Exoten standen ihr sogar „Modell“. Auch das Farbspektrum dieser Region findet sich in ihren Bildern wieder.

Das dortige Zusammentreffen mit dem Maler Jim Cox erweiterte ihre visuellen Ausdrucksmöglichkeiten."                                                                                          w.o.m.